Altersstruktur

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Das Durchschnittsalter steigt

Da immer weniger Kinder geboren werden, verschiebt sich das Verhältnis zwischen Alt und Jung in der Bevölkerung zugunsten der höheren Altersklassen. Damit klettert das Durchschnittsalter der Landkreisbevölkerung nach oben. D.h. die Bevölkerung altert.

Die Alterungstendenz lässt sich anhand der Alterspyramide gut erfassen.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 12/2016

Das Durchschnittsalter der Landkreisbevölkerung steigt in den kommenden beiden Jahrzehnten von 43,5 auf 46,9 Jahre um über drei Lebensjahre an. Damit liegt der Landkreis ca. ein Lebensjahr über dem mittelfränkischen bzw. bayerischen Durchschnitt. Ohne die (internationale) Zuwanderung v.a. junger Menschen läge das Durchschnittsalter im Landkreis in Zukunft deutlich höher.


Immer weniger Junge – Immer mehr Senioren

Die Alterung unserer Gesellschaft hat weitreichende Folgen u.a. auf die bedarfsgerechte Entwicklung von Kinderbetreuungs- und Pflegeeinrichtungen sowie auf Nachfragestrukturen im Einzelhandel oder auch auf die Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung der Unternehmen.

In den kommenden beiden Jahrzehnten wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen sowie der Personen im erwerbsfähigen Alter (unter 65 Jahren) zurückgehen.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 12/2016

Die Entwicklung der jungen und alten Altersklassen wird eine gegenläufige Tendenz annehmen:

  • unter 19 Jahren: In 20 Jahren werden im Landkreis Ansbach rund 2.000 Kinder und Jugendliche weniger leben als heute.

  • 19 bis 60 Jahre: Auch die Gruppe der Menschen im erwerbsfähigen Alter wird in den kommenden beiden Jahrzehnten stark zurückgehen, nämlich um rund 12.900 Personen.

  • über 60 Jahren: Einzig die Anzahl der Senioren wird bis zum Jahr 2035 um ca. 17.200 Menschen zunehmen. Besonders stark wird die Zahl der Hochbetagten (über 90 Jahre) ansteigen.